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Quelle: www.gas-tankstellen.de

 

Die Abschnitte 1-3 basieren auf dem Artikel Autogas aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation (inoffizielle deutsche Version). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten.

Abschnitt 5 wurde mit freundlicher Genehmigung des ADAC von www.adac.de übernommen.

Inhalt dieser Seite

  1. Allgemeines
  2. Flüssiggas als Kraftstoff
  3. Vergleich zu Erdgas als Kraftstoff
  4. Umweltaspekte
  5. Technik

1. Allgemeines

Als Flüssiggas (oder auch Autogas oder LPG [=Liquified Petroleum Gas]) bezeichnet man ein Gemisch aus Propan und Butan. Es kann sich aber auch um reines Propan oder reines Butan handeln. Es ist im gasförmigen Aggregatzustand schwerer als Luft. Es wird aber unter Druck transportiert und gelagert. Es ist leicht brennbar und verbrennt explosionsartig. Die Explosionsgrenzen liegen je nach Mischungsverhältnis zwischen 1,5% - 9% Anteil in der Luft. Der Siedepunkt liegt bei ca. -10 bis 0 °C. Bei Transporten muss es eine Kennzeichnung nach ADR haben, und zwar mit UN-Nummer 1263 und der Kemler-Zahl 33.

2. Flüssiggas als Kraftstoff

Flüssiggas findet u.a. Anwendung als Kraftstoff für Ottomotoren. Bereits in den 1970er war es in Italien sehr verbreitet. Auch die gesamte Autobusflotte der Wiener Verkehrsbetriebe fährt seitdem mit Flüssiggas. Es verbrennt rückstandsfrei und daher umweltfreundlich. Zuerst war es bei den Taxi, später auch im privaten KFZ-Bereich, in den 1980er Jahren in Österreich durch günstige Preise sehr verbreitet. Durch die höhere Besteuerung wurde es aber wieder uninteressanter, da es doch verschiedene Nachteile hat:

  • Der Behälter nimmt einen großen Raum im Kofferraum weg. Er wird mit einem Druck von 8-15 bar befüllt. Der Platzverlust kann vermieden werden, indem ein Ringtank verwendet wird, der in die Reserveradmulde eingebaut wird.
  • Das Tankstellennetz ist nicht so dicht wie für herkömmliche Kraftstoffe (Benzin, Diesel).
  • Der Gastank muss alle 10 Jahre überprüft werden.

Heute Gas geben wird immer beliebter hat Flüssiggas als Treibstoff eine stark zunehmende Bedeutung in Deutschland aber auch in den europäischen Nachbarländern (wie B, F, GB, P, PL,...).

Eine Umrüstung von PKW's auf Flüssiggas (LPG) ist relativ unkompliziert, da das Leergewicht nur 25 kg beträgt und fast jedes Fahrzeug mit Benzinmotor für ca. 1.500 bis 2.800 Euro umgebaut werden kann. Der Tank findet seinen Platz entweder in der Reserveradmulde (40 bis 72 Liter) oder im Kofferraum (60 bis 120 Liter). Die Reichweite beträgt je nach Verbrauch bis zu 1.000 km. Beim Umbau bleibt der Benzintank erhalten, so dass das Fahrzeug wahlweise mit Benzin oder Flüssiggas betrieben werden kann (bivalenter Antrieb). Mit dem Einbau ist also auch eine erhebliche Reichweitenerhöhung verbunden, sofern auch noch entsprechend Benzin mitgeführt wird.

In Deutschland gibt es mit Stand Juli 2005 ca. 1530 Autogastankstellen und es werden immer mehr. Im europäischen Ausland (Niederlande, Belgien, Italien, Polen, usw...) besteht ein fast flächendeckendes Netz. Die Preise für Autogas liegen in Deutschland bei ca. 0,50 bis 0,70 Euro/ltr., im Ausland bei ca. 0,30 - 0,70 Euro/ltr. Bei dem Preisvergleich mit Benzin muss allerdings noch berücksichtigt werden, dass der Literverbrauch bei Flüssiggasbetrieb um etwa 20 % steigt, da Flüssiggas im Vergleich zum Benzin einen geringeren Energieinhhalt hat. Eine Liste mit Tankstellen in Deutschland und Europa und deren Preisen finden Sie auf www.gas-tankstellen.de.

Durch die rückstandsfreie Verbrennung werden häufig auch Gabelstapler in der Industrie mit Flüssiggas betrieben und ersetzen somit Dieselstapler, die Ruß emittieren. Flüssiggasbetriebene Gabelstapler dürfen als einzige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in geschlossenen Räumen betrieben werden. Da bei der Verbrennung 80 Prozent weniger Schadstoffe entstehen als bei herkömmlichen Verbrennungstechniken, spricht man hier auch nicht mehr von Abgasen, sondern von "Abluft".

3. Vergleich zu Erdgas als Kraftstoff

Neben Flüssiggas wird auch Erdgas als Kraftstoff verwendet. Die Automobilindustrie bietet einige Erdgas-Modelle an, jedoch ist die Variantenzahl sehr eingeschränkt. Eine Nachrüstung von Benzinfahrzeugen ist aufwändiger, der Umbau kostet um 4.000 - 5.500 Euro. Die Anlage wiegt leer ca. 170 kg. Durch die spezifischen Eigenschaften von Erdgas nimmt der Tank für eine Reichweite von 200-300km (bei 200 bar Druck) häufig das Volumen des halben Kofferraums ein. Erdgastankstellen entnehmen das Gas dem Erdgasnetz bei 50mbar und komprimieren es auf einen Druck von 200 bar. Dieser Vorgang ist energieintensiv, jedoch entfällt durch die vorhandene Infrastruktur des Erggasnetzes der Aufbau eines neuen Transport- und Verteilnetzes. Die wichtigsten Unterschiede zwischen Flüssiggas und Erdgas zeigt folgende Tabelle:

Autogas (Flüssiggas, LPG) Erdgas (CNG)
Bezeichnungen LPG (englisch: Liquified Petroleum Gas)
GPL (französisch: Gaz Petroleum Liquide)
CNG (englisch: Compressed Natural Gas)
Zusammensetzung Gemisch aus Propan (C3H8 C3H8) und Butan (C4H10 C4H10), das Mischungsverhältnis ist je nach Land, Anbieter und Sommer/Winter unterschiedlich Erdgas ist hauptsächlich Methan (CH4 CH4)
Lagerung wird bei geringem Druck (6-8 bar) flüssig und liegt im Tank flüssig vor wird unter hohem Druck (200-240 bar) gasförmig im Tank gespeichert
Berstdruck des Tanks 45 bar 600 bar
Maßeinheit Liter (weil flüssig) kg (weil gasförmig)
Tankstellen in D
(Quelle: www.gas-tankstellen.de, Januar 2007)
2086 plus 319 geplante 739 plus 21 geplante
Tankstellen in Europa (inkl D) ca. 20.000
(Quelle: DVFG, Juni 2005)
ca. 1.160
(Quelle: www.erdgasautos.at, Juni 2005)
Tankstellen Verteilung D/A/CH
(Daten: www.gas-tankstellen.de, Juli 2006, exportiert aus Marco Polo Großer Reiseplaner 2003/2004)
LPG-Tankstellenverteilung D/A/CH
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CNG-Tankstellenverteilung D/A/CH
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Tankstellen Verteilung Europa
(Daten: www.gas-tankstellen.de, Juli 2006, exportiert aus Marco Polo Großer Reiseplaner 2003/2004
Bitte beachten Sie, dass nicht alle europäischen Tankstellen bei www.gas-tankstellen.de erfasst sind)
LPG-Tankstellenverteilung Europa
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CNG-Tankstellenverteilung Europa
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4. Umweltaspekte

Die CO-, HC- und NOx-Anteile sind erheblich niedriger als bei Benzin oder Dieselöl. Minderung der bodennahen Ozonbildung Schwefel kommt im Flüssiggas fast gar nicht vor. Außerdem liegt der Ausstoß gesundheitsschädlicher Abgas-Bestandteile wie Benzol, Aldehyde und polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) deutlich niedriger. Fahrzeuge im Autogas-Betrieb emittieren gegenüber Benzin-Fahrzeugen rund 15% weniger CO2.

Busse und Nutzfahrzeuge mit einem optimierten Autogas-Motor unterschreiten deutlich die in der Europäischen Union erst für 2005 angestrebten Schadstoff-Grenzwerte (EURO 4) und können bereits heute das Niveau der ab 2008 festgelegten Emissionsgrenzen erreichen. Auch Pkw mit einer modernen Autogas-Anlage können mitunter schon jetzt diese Grenzwerte einhalten und stoßen insbesondere im Vergleich zu einem Diesel-Pkw weit weniger Schadstoffe aus.

Der TÜV Bayern-Sachsen hat alternative Kraftstoffe detailliert geprüft und miteinander verglichen. Im Endergebnis bescheinigen die Experten Autogas eine gute Umweltbilanz. Vergleichbare Resultate erreichen lediglich Wasserstoff und Erdgas.

Im Zuge der ökologischen Steuerreform wurde festgelegt, dass gasbetriebene Fahrzeuge steuerlich gefördert werden. Bis zum Jahr 2018 ist ein ermäßigter Steuersatz für Autogas und Erdgas festgeschrieben.

5. Technik

Quelle: www.adac.de, siehe auch ADAC: Kraftstoffe & Umwelt

Um Autogas in einem üblichen Verbrennungsmotor - am geeignetsten sind Ottomotoren - verwenden zu können, werden Autogastank, Verdampfer-Druckregler, Gasdosiereinheit, Einspritzeinrichtungen Schema Autogassystem und elektrisches Steuergerät benötigt. Bei den Anlagen der jüngsten Generation wird Autogas nicht mehr gasförmig vom Motor angesaugt, sondern eingespritzt, entweder gasförmig oder neuerdings auch flüssig.

Als Kraftstofftanks kommen spezielle Gastanks mit den vorgeschriebenen Absperr- und Sicherheitseinrichtungen zum Einsatz. Es gibt sie als zylindrische Behälter und als sogenannte Muldentanks in verschiedenen Größen. Während die zylindrischen Behälter beim Pkw meist in den Kofferraum passen, ist die Unterbringung eines Muldentanks in der Reserveradmulde oder auch unter dem Fahrzeugboden möglich. Statt des Reserverades kann ein Pannenspray mit geführt werden.

Technik Autogas

Autogasanlagen für benzinbetriebene Pkw sind in der Regel auf bivalenten (wechselweisen) Betrieb ausgelegt. Daher ist es möglich, während der Fahrt, per Umschalter, von Benzin- auf Gasbetrieb und umgekehrt umzuschalten. Monovalente Anlagen, wobei nur mit Gas gefahren werden kann, sind im allgemeinen noch nicht sinnvoll, da das Gastankstellen-Netz noch zu weitmaschig ist.

 
 

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